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Synagoge Groningen
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Open call: Heilige Aarde / Sacred Earth

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    Synagoge
  • 16 uur geleden
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Die Synagoge Groningen lädt Künstler zu einem Beitrag zur Ausstellung „Heilige Erde“ ein.


Ausstellungsraum der Synagoge Groningen
Ausstellungsraum der Synagoge Groningen

Wie betrachten wir als Menschen, als Kultur, als Weltanschauung die Natur?

Im Laufe der Geschichte haben verschiedene Kulturen und Religionen ihre eigenen Naturbilder konstruiert. Diese Bilder bestimmen nicht nur, wie die Natur wahrgenommen wird, sondern auch, wie sie geschätzt, genutzt, geschützt oder beherrscht wird. Die Natur fungiert dabei als Spiegel: von Glaubenssystemen, Weltbildern und Menschenbildern. Diese Perspektiven sagen uns nicht nur, wie wir mit der Natur umgehen, sondern auch, wer wir selbst sind.


In religiösen, spirituellen und säkularen Traditionen gibt es unterschiedliche Sichtweisen auf die Natur. Manchmal wird sie als Schöpfung oder als Trägerin von etwas Größerem als uns selbst erlebt, manchmal als Lehrerin, die zu Achtsamkeit und Entschleunigung einlädt. Für andere ist die Natur vor allem eine Gemeinschaft von Lebewesen, die Pflege und Verantwortung erfordert, oder aber ein funktionaler Raum, der gestaltet, verwaltet und genutzt werden kann. Die heilige Erde muss dabei nicht weit entfernt sein. Sie kann sich in einer mythischen Landschaft manifestieren, aber genauso gut in einem Hinterhof, einer Balkonpflanze oder dem Gras des Noorderplantsoen. Auch die alltägliche Natur kann Träger von Bedeutung, Erinnerung oder Verbundenheit sein.


Wir laden Künstler ein, diese Vielfalt an Naturbildern zu untersuchen und darzustellen. Dabei können unter anderem folgende Fragen eine Rolle spielen:

· Wie spiegelt die Natur uns selbst oder unsere Weltanschauung wider?

· Welche Rolle spielen religiöse, spirituelle oder kulturelle Traditionen in Ihrem Naturbild?

· Welche Spannungen oder Verbindungen sehen Sie zwischen Mensch, Kultur und Natur?


Die Ausstellung möchte die Besucher dazu anregen, über ihr eigenes Naturbild nachzudenken, und zeigen, wie persönliche, religiöse und kulturelle Perspektiven mit aktuellen ökologischen Fragen und der Zukunft unserer Erde zusammenhängen.


Die Ausstellung möchte ein Raum sein, in dem verschiedene Religionen, Weltanschauungen und künstlerische Stimmen zusammenkommen. Kunst wird so zu einem Spiegel, der uns einlädt, die Natur und uns selbst neu zu betrachten.

Bedingungen

  • Alle Disziplinen sind willkommen: bildende Kunst, Fotografie, Installation, Performance, Poesie, Multimedia usw.

  • Wir freuen uns über die Teilnahme von Künstlern aller kulturellen und religiösen Hintergründe.

  • Die Arbeit muss in den Kontext einer Synagoge passen und zum Dialog und zur Reflexion anregen.

  • Die Werke dürfen nicht größer sein als 125 cm breit x 100 cm lang (und eventuell 100 cm tief), mehrere kleine Werke sind ebenfalls möglich.

  • Es handelt sich um eine unentgeltliche Ausstellung, aber Sie können sie als Verkaufsausstellung nutzen (solange die Werke bis zum Ende der Ausstellungsdauer hängen bleiben).


 Praktische Informationen

  • Einreichungsfrist: 1. April 2026

  • Ausstellungsdaten: Mitte Juni 2026 (das genaue Datum wird später bekannt gegeben) bis Sonntag, 11. Oktober 2026

  • Senden Sie Ihren Vorschlag (max. 1 A4 + Portfolio/Fotos/Link) an die Kuratorin Lola van der Made: conservator@synagogegroningen.nl


Drei Beispiele zur Inspiration:

  • Der Baum des Lebens (Tree of Life) kommt in verschiedenen Weltanschauungen vor. Gemälde im Shaki Khan-Palast, Aserbaidschanisches Nationalmuseum für Kunst. Bild: Urek Meniashvili - Own work, CC BY-SA 3.0

  • 'Der Wanderer über dem Nebelmeer' ein Gemälde von Caspar David Friedrich (1818).

  • Unter dem Begriff „Paradies” können wir uns alle möglichen Vorstellungen machen. Gemälde von Jan Brueghel dem Jüngeren (1620).



 
 
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