JÜDISCHE GRONINGEN
AGENDA

Geschichten über Judentum und Juden in Groningen
Wussten Sie, dass Juden seit mehr als vier Jahrhunderten in Groningen leben? Die Ausstellung führt Sie in die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Groningen bis heute ein. Über Unternehmer und Lehrer, über Armenfürsorge und Superstars. Sie erfahren auch etwas über die jüdische Religion und die Bedeutung der Feiertage. Und das alles in der farbenfrohen Stadt Groningen!

Heilige Erde
Ausstellung – 14. Juni bis 10. Oktober
Im Laufe der Geschichte haben verschiedene Kulturen
Und die Religionen konstruierten ihre eigenen Naturbilder.
Bilder bestimmen nicht nur, wie die Natur ist
wahrgenommen, aber auch, wie sie geschätzt wird.
genutzt, geschützt oder kontrolliert. Naturfunktionen
und dient somit als Spiegel: der Glaubenssysteme,
Weltanschauungen und Ansichten über die Menschheit.
Diese Perspektiven zeigen uns nicht nur, wie wir mit der Natur interagieren, sondern auch, wer wir selbst sind. In der Ausstellung „Heilige Erde“ präsentieren 24 Künstler ihre Sicht auf die Natur. Jeder Künstler erzählt seine eigene Geschichte.
ihre eigene, einzigartige Weise. Dadurch entsteht auch die Ausstellung. Eine Ode an Material, Technik, Stil und Philosophie.

6. September | Europäischer Tag des jüdischen Kulturerbes: Liebe
Mit einem Konzert und einer Lesung von Eran Wajsenblum um 14:30 Uhr.
Das Thema dieses Tages lautet: Liebe. Damit möchte der Dachverband AEPJ die Fürsorge und Leidenschaft hervorheben, die das jüdische Leben in all seinen Formen nährt: von Romantik und Familie bis hin zu Gemeinschaftsgefühl und mystischer Poesie.
Heute Nachmittag wird Eran Wajsenblum eine Aufführung geben, die sich um das biblische Shir ha-Shirim (wörtlich „Hohelied“) dreht, auch bekannt als „das Hohelied Salomos“, in dem die Liebe auf meisterhafte Weise zum Ausdruck gebracht und besungen wird.
12:00 - 17:00 Uhr Eintritt frei!
Für den Konzertbesuch ist eine Anmeldung erforderlich. Der Besuch der Ausstellung ist während des Konzerts nicht möglich. Führungen werden heute Nachmittag um 13:00 Uhr und 16:00 Uhr angeboten.

10. September | 19:00–21:00 Uhr | 7-teilige Kursreihe: Einführung Hebräische
Ein leicht verständlicher Einführungskurs in das Hebräisch. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Kurs lernen Sie die Entwicklung der Schrift, die Kultur und natürlich die Grundlagen des hebräischen Alphabets kennen.
7-teilige Reihe mit Lektionen am 10. und 24. September; 15. und 22. Oktober; 5. und 19. November; 3. Dezember. Anmeldung erforderlich!

13. September | 12:00–17:00 Uhr | Tag der offenen Denkmals
Ein leicht verständlicher Einführungskurs in das Hebräisch. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Kurs lernen Sie die Entwicklung der Schrift, die Kultur und natürlich die Grundlagen des hebräischen Alphabets kennen.
7-teilige Reihe mit Lektionen am 10. und 24. September; 15. und 22. Oktober; 5. und 19. November; 3. Dezember. Anmeldung erforderlich!

19. September | 19:00–01:00 Uhr | Museumsnacht Groningen
Zehnte Ausgabe | Sieben Museen an sechs Standorten
Forum Groningen, GRID Grafisch Museum x Universiteitsmuseum Groningen, Groninger Museum, Museum aan de A in Academie Minerva, Noorderlicht in de Niemeyer und die Synagoge Groningen öffnen ihre Türen bis nach Mitternacht. Anlässlich dieses Jubiläums können Besucher neben Ausstellungen und Dauerausstellungen auch ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Workshops, Vorträgen, Tanz, Poesie und weiteren Darbietungen genießen.
Sichern Sie sich jetzt Ihr Frühbucherticket für nur 10 €! Schnell sein lohnt sich, denn wenn weg, dann weg.

27. September | 15:00-17:00 Uhr | Studiennachmittag | Nachhaltigkeit in der jüdischen Tradition
Nachhaltigkeit, fairer Handel und Tierschutz sind moderne Themen, die viele Menschen beschäftigen. Doch nur wenige wissen, dass die Grundlage dieser ethischen Prinzipien bereits in der Tora/Hebräischen Bibel zu finden ist. In dieser Studiensitzung untersuchen wir, wie sich das jüdische Denken über Nachhaltigkeit im Laufe der Jahrhunderte entwickelt und erweitert hat. Wir werden dazu Texte aus der Tora und der späteren rabbinischen Literatur, wie dem Talmud, Maimonides und zeitgenössischen Kommentaren, verwenden. Die Nachmittagssitzung wird von Rabbinerin Clary Rooda geleitet. Sie erhielt ihre Rabbinerordination im Jahr 2014 und verfasste ihre Dissertation über „Öko-Kaschrut“.
Anmeldung erforderlich | Kosten: 6,00 € pro Person

4. Okt. | 15:00 | Noorderlichtkoor-Konzert | Heel en Al
Kunst und Musik vereinen sich: Heilige Erde & Ganzheit und Alles
Der Noorderlicht-Chor arbeitet dieses Jahr an einem Musikstück über die Elemente mit dem Titel „Weel en Al“. Simchat Tora wird am 4. Oktober gefeiert, dem Tag, an dem der neue Tora-Zyklus beginnt.
Es beginnt mit der Schöpfungsgeschichte: der Trennung von Tag und Nacht. Inmitten der Ausstellung „Heilige Erde“ singt der Nordlichterchor von der Erde. Musik, die die Kunstwerke ergänzt und auf den Elementen basiert.
Tickets: 15,00 €
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24. Okt. | 20:00 Uhr | Konzert | Gabriel Palatchi
eine außergewöhnliche Mischung aus Latin Jazz, Tango, Funk und Einflüssen aus dem Nahen Osten
Jedes Konzert von Gabriël Palatchi ist einzigartig. Seine eigenen Kompositionen und sein Repertoire an Klassikern sind unverkennbar argentinisch geprägt. Gleichzeitig schlägt sein Herz als jüdischer Musiker auch für die Musik des Nahen Ostens und den Klezmer – auch diese Einflüsse finden sich in Palatchis virtuosem und fesselndem Stil wieder.
Karten: 15,00 € | Spender / Stadjerspas / <18 Jahre: 10,00 €

22. November | 14:30 Uhr | Konzert | Chor der Amsterdamer Synagoge
„das kulturelle Archiv der jüdischen liturgischen Musikkultur in den Niederlanden“
Der Amsterdamer Synagogenchor (ASK) hat in den letzten vierzig Jahren eine herausragende Rolle innerhalb der niederländischen jüdischen Musikkultur gespielt. Das Repertoire des ASK basiert hauptsächlich auf der westeuropäischen Chazzanut (Kantorenmusik), einer musikalischen Tradition, die die jüdische Liturgie mit kunstvollem Gesang und Chormusik bereichert. Diese Tradition bildet nach wie vor den Kern der Aufführungen des Chores.
An diesem Nachmittag wird der ASK unter der Leitung von Dirigent Ilia Belianko anlässlich des 120-jährigen Bestehens der Synagoge Groningen unter anderem Werke des Groninger Vorsängers Vleeschhouwer aufführen.
Tickets: 17,50 € | Spender / Stadjerspas / unter 18 Jahren: 10,00 €
Eine Anmeldung ist erforderlich!

