JÜDISCHE GRONINGEN

Heilige Erde
Ausstellung – 14. Juni bis 11. Oktober
Demnächst verfügbar!
Im Laufe der Geschichte haben verschiedene Kulturen und Religionen ihre eigenen Naturbilder entwickelt. Diese Bilder bestimmen nicht nur, wie die Natur wahrgenommen wird, sondern auch, wie sie wertgeschätzt, genutzt, geschützt oder kontrolliert wird. In diesem Kontext fungiert die Natur als Spiegel: Sie spiegelt Glaubenssysteme, Weltanschauungen und das Menschenbild wider. Diese Perspektiven zeigen uns nicht nur, wie wir mit der Natur umgehen, sondern auch, wer wir selbst sind. In der Ausstellung „Heilige Erde“ präsentieren 20 Künstler ihre Sicht auf die Natur.

In religiösen, spirituellen und säkularen Traditionen gibt es vielfältige Sichtweisen auf die Natur. Manchmal wird sie als Schöpfung oder als Träger von etwas Größerem als uns selbst erfahren; manchmal als Lehrmeisterin, die zur Aufmerksamkeit und zum Innehalten einlädt. Für andere ist die Natur in erster Linie eine Gemeinschaft von Lebewesen, die Fürsorge und Verantwortung erfordert, oder umgekehrt ein funktionaler Raum, der gestaltet, bewirtschaftet und genutzt werden kann. Die heilige Erde muss in diesem Kontext nicht fern sein. Sie kann sich in einer mythischen Landschaft manifestieren, aber genauso leicht im eigenen Garten, in einem Menschen oder in der Landschaft um Groningen. Auch die Natur und die Menschen im Alltag können Träger von Bedeutung, Erinnerung oder Verbundenheit sein.
Teilnehmende Künstler
Anita Oosterloo, Anne Roos van Veen, Arjen Berg, Barakat, Bert Staal & Matty Christensen, DEGANN, Dorreroosjes, Ester Afman, Geert Schreuder, Inge Bleumink, Isa Jansen, Jaime Gonzáles Palencia, Jarik Jongman, Jasmijn Doukje Plantinga, Joke Visser, Josefien Alkema, Kai Kuper, Marjan Geboers, Merijn Vrij und Tanja van Abbema. Die Künstler erzählen alle ihre eigene Geschichte auf ihre ganz eigene Art und Weise. Damit ist die Ausstellung auch eine Ode an Material, Technik, Stil und Philosophie.





