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DAUERAUSSTELLUNG

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Reise ins Jüdische Ostfriesland

Vanwege de eeuwenoude grensoverschrijdende banden tussen de joodse gemeenschappen in Nederland en Duitsland, en in het bijzonder Groningen en Ostfriesland, werkt Synagoge Groningen samen in het netwerkverband 'Reise ins Jüdische Ostfriesland'. 

NEUE DAUERAUSSTELLUNG

Die Synagoge in Groningen ruft alle Bürger auf, sich aktiv an der Sammlung für die Dauerausstellung zu beteiligen. Gesucht werden Objekte zu Themen wie Kultur und Geschichte der jüdischen Gemeinden in der Stadt Groningen und der Provinz sowie in der ganzen Region, einschliesslich der Grenzregion zu Ostfriesland. Die Dauerausstellung lädt ein, die Geschichten kennenzulernen, die persönliche Geschichte und Zeitgeschehen mit einander verbinden. Mit digitalem Storytelling werden persönliche Geschichten lebendig.

 

Die Darstellung der jüdischen Rituale, Bräuche und Feste ziehen sich wie ein roter Faden durch das Gebäude. Mit interaktiven Objekten können Sie erleben, warum der Schabbat wöchentlich gefeiert wird, was Pessach und Chanukka bedeuten und wie die Speisegesetze (Kaschrut) einen koscheren jüdischen Haushalt gewährleisten.

Natürlich werden die besondere Architektur und die bemerkenswerte Geschichte des Gebäudes hervorgehoben. In der Audiotour erzählt Bertien Minco über Momente und Begebenheiten ihrer Familie in Zusammenhang mit der jüdischen Gemeinde und der Synagoge.

Die Synagoge Groningen ist ein Ort der Erinnerung, ein lebendiger Ort für kulturelle Aktivitäten und ein Bildungszentrum für jüdische Religion und Bräuche. Nicht zuletzt dient sie als Gebetsraum der Jüdischen Gemeinde Groningen.

Gemeinsam mit der Stichting Oude Groninger Kerken (Stiftung Alte Groninger Kirchen) - Eigentümerin des Gebäudes - wurde 2021 die bauliche Anpassung des Gebäudes abgeschlossen. Danach wurde auch die Realisierung der Dauerausstellung beschlossen, die ein langjähriger Wunsch der Stiftung und der niederländischen Israelitischen Gemeinde Groningen war.

Ausgearbeitet, gestaltet und realisiertD hat die Pläne die Historikerin und Ausstellungsmacherin Willy van der Schuit, gemeinsam mit dem Designerkollektiv Groningen, bestehend aus Studio Eye Candy, 212 Fahrenheit, Opmaat3D und JZProdo, So ist das neue Interieur Teil eines markanten Denkmals geworden, die Dauerausstellung eine Quelle für weitere Erforschung der reichen Geschichte des jüdischen Groningens.

Warum gab es in der Grenzregion Groningen-Ostfriesland so viele kleine jüdische Gemeinden? Und was war der Grund für die Migration? Heute ist kaum mehr vorstellbar, dass es in Bunde, Jemgum, Weener, aber auch in Nieuweschans, Winschoten und Bourtange lebendige jüdische Gemeinden gab. Anders als in Deutschland erinnern in manchen holländischen Dörfern noch die ehemaligen Synagogen an dieses verlorene Leben. Von Leer aus arbeitete Dr. Juliane Irma Mihan an der wissenschaftlichen Recherche, die 2021 in dem Buch mündete  Jüdisches Leben im Grenzgebiet.  Ein Teil der Recherchen wurde in die Wanderausstellung integriert, die ab Juli 2021 über Weener, Bunde, Winschoten und Bourtange in der Synagoge Groningen eintreffen und schließlich im Dezember 2021 in der Synagoge Groningen eintreffen wird.

Während des Projekts wurden zwischen 2018 und 2021 zweisprachige Informationsblätter erstellt, in denen die neuesten Entwicklungen rund um das Projekt geteilt wurden. Diese Factsheets wurden im Mai 2018 , April 2019 , April 2020 und April 2021 veröffentlicht.

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Das grenzüberschreitende Projekt  "Jüdisches Leben in der Grenzregion"  wurde durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des INTERREG VA-Programms „Deutschland-Nederland“ ermöglicht. Dazu haben auch die Provinz Groningen und das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung beigetragen. Das INTERREG-Programmmanagement der Emsdollarregion (EDR) unterstützt die Umsetzung des Projekts.

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